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Bienen

Die ersten Bienen entwickelten sich in der Zeit, wie die ersten Blütenpflanzen entstanden. Der älteste Nachweis einer Biene, in einem Bernstein, ist rund 80 Mill. Jahre alt.

Bienen gehören zu den Insekten, weltweit gibt es etwa 20.000 Arten, in Europa leben etwa 500 Arten, die überdauernde, überwinternde Insektenstaaten bilden.  Die bekannteste ist die Honigbiene, sie wurde zur Honigerzeugung gezüchtet. Heute leben sie in Stöcken oder Zargen als Völker.

Eine Biene kann im Gegensatz zu vielen anderen Insekten nicht alleine leben, sie braucht die Gemeinschaft aller Bienen.

Die Königin kann bis zu 2.000 Eier am Tag legen. Trotz dieser beachtlichen Leistung kann eine Königin bis zu 5 Jahren alt werden.

Ob nun aus dem Ei ein Drohn oder eine  Arbeitsbienen wird, bestimmt die Königin bei der Eiablage.
Eier aus denen Arbeiterinnen entstehen sollen werden bei der Eiablage in den Wabenzellen befruchtet. Eier aus denen Drohnen ( männliche Bienen) werden sollen, sind unbefruchtet. Die Impulse hierzu erhält die Königin durch die unterschiedlichen Größen von Arbeiterinnen – und Drohnenzellen.

Die Drohnen werden im Bienenstaat nur für eine kurze Zeit benötigt – zur Begattung von Jungköniginnen – noch im Flug sterben sie. Die Begattung der Königin erfolgt an sogenannten Drohnensammelplätzen von bis zu 15 - 20 Drohnen.

Der Hochzeitsflug der Jungkönigin und der Drohen findet in der Luft statt.

Das Leben der Arbeiterin im Sommer währt kaum sechs Wochen. In dieser Zeit wechselt die Arbeiterin die Aufgaben von Babysitter, Amme, Wachsproduzent, Baumeister, Maurer, Klimaspezialist, Wächter und Putzfrau. Die zweite Lebenshälfte ist mit Aufgaben wie Aufklären, Transportflieger ( Pollen, Nektar, Wasser ) und Nachrichtensprecher ausgefüllt.

Die Arbeitsleistungen  der Arbeitsbienen sind unvorstellbar, so erfordert etwa 1 g Honig  8.000 -10.000 Blütenbesuche. Um 500g Honig zu einzutragen,  muss eine Sammlerin eine Wegstrecke bis zu 120.000km zurücklegen, dabei schleppt eine Biene bei jedem Ausflug bis zu einem Drittel ihres eigenen Körpergewichts an Nektar.

Arbeiterinnen,  die im Spätsommer schlüpfen,  leben bis zum Frühjahr  (März/April), diese Winterbienen sichern das Überleben des Volkes.

Nach 21 Tagen bei der Arbeiterin, beim Drohn nach 24 Tagen und bei der Königin nach 16 Tagen hat sich das Wunder der Verwandlung vom Ei zur Larve, zur Puppe und zur vollständigen Biene vollzogen.

Ob aus dem befruchteten ei eine Königin heranwächst wird nur durch die Ernährung der Larve bestimmt.

Bauen die Bienen eine große Königinnenzelle ( Weiselzelle) so erhält die Larve hierin den Königinnenfuttersaft ( Gelèe royale ).

Larven die später Arbeiterinnen werden bekommen etwa drei Tage nur reduzierten Futtersaft (Gelèe royale ) als Starthilfe, später dann zusätzlich Pollen und Honig.

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Bienenwesen

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