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Tierseuchenkasse

Erstanmeldung der Bienenvölker sollte umgehend bei der Tierseuchenkasse erfolgen, Anzahl bitte wie beim Imkerverein.

Hier können Sie Ihr Bienenvolk anmelden

Entschädigungen

Eine Entschädigung ist eine Leistung besonderer Art - kein Schadenersatz. Im Wesentlichen werden Tiere entschädigt,

-> die auf behördliche Anordnung getötet wurden oder nach der Anordnung der Tötung verendet sind,

-> bei denen eine anzeigepflichtige Seuche nach dem Tode festgestellt wurde,

-> die auf Grund vorgeschriebener oder vom Amtstierarzt angeordneter Maßnahmen oder im Zusammenhang mit ihrer Durchführung getötet werden mussten oder verendet sind.

Entschädigt wird der so genannte gemeine Wert des Tieres, der vom Amtstierarzt und zwei sachkundigen Schätzern ermittelt wird. Der Amtstierarzt kann die Schätzung alleine vornehmen, wenn der Tierbesitzer zustimmt und der Schätzwert für die zu entschädigenden Tiere eines Besitzers den Betrag von 25.000 EUR nicht übersteigt.

Auf die Entschädigung wird der Wert der verwertbaren Teile des Tieres angerechnet. Die bei der Verwertung oder Tötung eines Tieres entstehenden Kosten werden zusätzlich zur Entschädigung erstattet.

Nach dem Tiergesundheitsgesetz darf die Entschädigung folgende Höchstsätze je Tier nicht überschreiten:

-> 6.000 € bei Pferden
-> 4.000 € bei Rindern
-> 1.500 € bei Schweinen
-> 1.000 € bei Gehegewild
-> 800 € bei Schafen und Ziegen
-> 50 € bei Geflügel
-> 200 € bei Bienen (je Volk)

Ein Anspruch auf Entschädigung besteht nur dann, wenn der Tierbesitzer seinen gesetzlichen Verpflichtungen, insbesondere der Tierzahlmeldung und Beitragszahlung, ordnungsgemäß nachgekommen ist.

Das Land und die Tierseuchenkasse tragen die Entschädigungen, die Kosten der Tötung oder Schlachtung sowie die Kosten, die damit in unmittelbarem Zusammenhang stehen, je zur Hälfte.