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Vereinsgeschichte

Ein Verein im Verborgenen – zum Nutzen der Allgemeinheit

Am 16. Juli 1916, in den Wirren des 1. Weltkrieges, trafen sich 18 Personen aus Oeventrop und Freienohl in der Wohnung des Freienohler Lehrers Hanebrink zur Gründung eines Bienenzuchtvereins unter dem Namen „Bienenzuchtverein Freienohl – Oeventrop“.

Bis zum Ende des Jahres 1916 stieg die Zahl der Mitglieder auf 28 an mit insgesamt 175 Bienenvölkern. Die Versammlungen wurden in den folgenden Jahren abwechselnd in Freienohl und Oeventrop durchgeführt.

Im Jahr 1921 war die Mitgliederzahl auf 52 Personen angewachsen. Daher beschloß man in einer außerordentlichen Generalversammlung am 13.11.1921 eine Trennung des Vereins. Bei Freienohl blieben die im Oberamt wohnenden Mitglieder, bei dem Oeventroper Verein die Mitglieder aus den gemeinden Oeventrop, Breitenbruch, Rumbeck und Uentrop.

Irgendwann muß in den 30-er Jahren wieder ein Zusammenschluß der Vereine erfolgt sein. Aufzeichnungen hierzu liegen nicht mehr vor. Aus den vorhandenen Mitgliederlisten ab 1938 geht jedoch hervor, daß auch hier wieder Personen aus Freienohl und Umgebung aufglistet waren. In den Jahren 1941 bis 1943 war die Zahl der Mitglieder auf 49 Personen angewachsen.

1952 erfolgte eine erneute Trennung des Vereins in zwei eigenständige Imkervereine Oeventrop und Freienohl. In den 50-er Jahren lag die Mitgliederzahl des Oeventroper Vereins einmal über 40 Personen. Heute sind nur noch 1 Imker im Verein aktiv. Besondere Verdienste für den Verein erwarb sich der 2002 verstorbene Johannes Kraft, der fast 50 Jahre mit Geschick als Vorsitzender geleitet hat.